Calliope

Der Aquaponik-Test mit dem Calliope mini

Als wir das erste Mal vom Calliope-Projekt hörten, waren wir sofort vom Konzept und der zugrundeliegenden Mission begeistert.

Die Zielstellung des Calliope-Entwicklungsteams ist es, jedem Grundschulkind ab der dritten Klasse mithilfe des Calliope mini die Möglichkeit zu bieten, Kenntnisse in den Bereichen der Software- und Hardwareentwicklung spielerisch zu erlernen. Die über das BMWi geförderte Calliope gGmbH wird bei der Entwicklung von Partnern aus der Industrie und der IT-Branche unterstützt. Zum Beispiel stammt der Orientierungssensor von Bosch und die Programmierung kann über Microsofts pxt-Editor vorgenommen werden. Der Vertrieb des mini selbst und der ersten Lehrmaterialien erfolgt zurzeit über den Cornelsen-Verlag.Als Vorbesteller ist uns der Calliope vor ein paar Wochen zugegangen. Der Calliope mini wurde in einer kleinen Box mit allen notwendigen Komponenten geliefert. Dazu gehören ein zwei Krokoklemmenkabel, eine LED, eine Batteriepack zum Anschluss an den mini, die zugehörigen Batterien, ein USB-Kabel zur Datenübertragung und Spannungsversorgung sowie eine Kurzanleitung.

Der Calliope mini ist bei Auslieferung mit einem Demoprogramm ausgestattet, welches den Nutzern spielerisch die Schnittstellen vorstellen soll. Eine ausführliche Auflistung der vorhandenen Sensoren, Aktoren und Schnittstellen ist unter https://calliope.cc/ueber-mini zu finden. Besonders hervorzuheben sind die berührungsempfindlichen Ecken, welche Programmereignisse anfassbar machen sollen. Durch die Integration einer 5×5 LED-Matrix, eines Lautsprechers, Orientierungssensoren und eines Mikrofons ist die Möglichkeit einer Vielzahl von Projekten gegeben. Weiterhin ist der mini mit zwei Grove-Buchsen ausgestattet, die den Anschluss von weiteren Sensoren und Aktoren zukünftig ermöglichen soll. Eine Auflistung vom Calliope-Team bisher getesteter Produkte ist unter https://calliopemini.wordpress.com/2017/03/16/getestete-grove-sensoren/ zu finden. Durch den Verzicht auf eine klassische Pinleiste und die Nutzung der verpolungssicheren Grove-Connectoren ist die Auswahl von Anbietern für Peripheriebauteile aber auch eingeschränkt. Es besteht aber natürlich immer die Möglichkeit entweder Adapterleitungen zu verwenden und sich selbst einen Grove-Male-Jumper Adapter aus handelsüblichen Grove-Leitungen zu crimpen.

Der Calliope mini wird zurzeit mit einem Preis von 35 € angeboten. Damit ist auch die Ausstattung für einige kleine Projekte zum Kennenlernen des Programmierens bereits dabei. Für weitere Projekte (bspw. selbstfahrende Roboter) müssen die Bauteile aber noch zusätzlich beschafft werden, wobei die Kompatibilität immer individuell zu bewerten ist.

Für die Aquaponisten stellte sich die Frage, ob mit dem Calliope der Betrieb einer kleinen Aquaponikanlage möglich ist. Zunächst sollen die Aktoren (Pumpe und Licht) geschalten werden. In einem weiteren Schritt steht dann die Verarbeitung von Sensorwerten auf der Agenda. Als Versuchsobjekt muss die Pilotanlage herhalten, welche zurzeit mit einem Raspberry Pi betrieben wird. Im ersten Teil soll das konventionelle 5V/230V-Relais, welches Pumpe und Licht schaltet, mit dem Calliope mini nach festgelegten Intervallen und Schaltzeiten gesteuert werden.

Soviel zunächst erst einmal für den Einstieg – die neuesten Informationen zu unserem Calliope-Projekt sind im Blog unter Entwickeln zu finden.

Aquaponik mit dem Calliope mini – Temperatur von Flüssigkeiten messen

Der Calliope mini ist bereits mit einem Temperaturfühler auf der Platine ausgerüstet. Um die Temperatur in einem Aquarium zu messen, benötigen wir aber einen externen Fühler. Hierzu kann ein analoger Sensor vom Typ LM35 genutzt werden. Hintergrundwissen Temperaturfühler mit einem analogen Ausgangsignal übertragen die gemessene Temperatur in Form eines Spannungspegels an den angeschlossenen Microcontroller.

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Aquaponik mit dem Calliope mini – Funksteckdosen schalten

Das Schalten von Funksteckdosen ist eine sichere Variante, Geräte mit Netzanschluss durch Microcontroller oder Minicomputer, wie den Calliope mini, zu steuern. Die Grundlage liefern Sets aus Funksteckdosen, welche eigentlich mit der beigelegten Fernbedienung gesteuert werden sollen. Für unsere Aquaponikprojekte kommen solche Steuerungen bei größeren Entfernungen und leistungsstärken Pumpen zum Einsatz. Mit einem Raspberry Pi

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Aquaponik mit dem Calliope mini – Relais schalten

Mit dem Caliope mini Lasten zu schalten ist eine Grundvoraussetzung, um Aquarien oder Aquaponikanlagen zu steuern. Die Schaltung externer Stromquellen bzw. anderer Spannungsniveaus ist eine Aufgabe, über die wir schon bei der Entwicklung der Pilotanlage sehr schnell gestolpert sind. Mit dem Raspberry Pi ist das problemlos über den Anschluss von einfachen Relaisplatinen an den

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NEUES PROJEKT: Aquaponik mit dem Calliope mini

Die Entwicklung hört nicht auf! Wir haben damit begonnen, unsere Pilotanlage mit dem Calliope mini zu betreiben. Funktioniert das denn überhaupt?! Na, das wissen wir auch noch nicht so richtig aber es kommt ja bekanntlich auf den Versuch an. Die grundlegenden Infos zum neuen Projekt der aquaponisten erfahrt ihr unter Projekte und natürlich bald

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